Autoren

Philipp Otto

Philipp Otto ist Gründer und Direktor des Think Tank iRights.Lab und einer der führenden Digitalisierungsexperten in Deutschland. Er ist zudem Leiter des Innovationsbüros des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der strategischen Entwicklung von Strukturen, Konzepten und Modellen zur schnellen und konstruktiven Bewältigung von Herausforderungen, die durch die Digitalisierung und das Internet für die Politik sowie für öffentliche und private Einrichtungen entstehen. Er war Visiting Researcher beim Berkman Center for Internet & Society an der Harvard University. Er hat eine Vielzahl an Büchern, Aufsätzen und strategischen Analysen an der Schnittstelle zwischen Recht, Technik, Gesellschaft und Politik im Kontext der Digitalisierung veröffentlicht, unter anderem „Das Netz. Jahresrückblick Digitalisierung und Gesellschaft“ und den Sammelband „3TH1CS – Die Ethik der digitalen Zeit“.

Foto: Christoph Löffler

Leonhard Dobusch

Leonhard Dobusch forscht als Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Organisation an der Universität Innsbruck, u.a. zu transnationaler Urheberrechtsregulierung und organisationaler Offenheit. Seit 2019 ist er zudem wissenschaftlicher Leiter der von ihm 2019 mitgegründeten sozial-liberalen Denkfabrik Momentum Institut mit Sitz Wien. Nach Abschlüssen in Wirtschaftswissenschaft (2003) und Rechtswissenschaft (2004) an der Universität Linz promovierte er 2008 im DFG-Graduiertenkolleg „Pfade organisatorischer Prozesse“ an der Freien Universität Berlin. Danach war er als Postdoc am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und zunächst als Postdoc, ab 2012 als Juniorprofessor für Management an der FU Berlin tätig, unterbrochen durch Aufenthalte als Gastwissenschaftler an der Stanford Law School sowie dem Wissenschaftszentrum Berlin. Er bloggt regelmäßig bei netzpolitik.org, vertritt die gesellschaftliche Gruppe „Internet“ im ZDF Fernsehrat und ist Herausgeber mehrerer Bücher zu Themen des digitalen Wandels, u.a. gemeinsam mit Valie Djordjevic „Generation Remix: Zwischen Popkultur und Kunst“ (2014, iRights.Media). Für seine Forschung und Lehre wurde er mehrfach international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Carolyn Dexter Best International Paper Award der Academy of Management und dem "Ideas Worth Teaching Award 2020" des Business&Society-Programms des Aspen Instituts für den offenen Online-Kurs "Organizing in Times of Crisis: The Case of Covid19“.

Foto: Ingo Pertramer

Lukas Daniel Klausner

Lukas Daniel Klausner ist Mathematiker und Informatiker und forscht als Researcher an der Fachhochschule St. Pölten in den Bereichen Security, Privacy, Data Science und Science and Technology Studies. Sein Mathematikstudium an der TU Wien schloss er im Herbst 2018 mit einer Promotion sub auspiciis ab. Gemeinsam mit Paola Lopez gründete er 2020 den Arbeitskreis Mathematik trans- und interdisziplinär (kurz: AK MatriX). Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Critical Algorithm und Data Studies, Ethik und Bias von Algorithmen, mathematische Grundlagen von Machine Learning/AI und alle Fragestellungen, bei denen Technik und Gesellschaft aufeinandertreffen; derzeit leitet er das von der Arbeiterkammer Wien geförderte Forschungsprojekt »Algorithmen, Recht und Gesellschaft: Entscheider*innen zwischen algorithmischer Steuerung und persönlicher Verantwortung«.

Foto: Alexander Gotter